Open Data (bzw. im Deutschen auch als Offene Daten bezeichnet; der englischsprachige Ausdruck wird jedoch vornehmlich verwendet) bezeichnet Daten, die frei zugänglich und in aller Regel auch frei verwendbar unter entsprechender Lizenz zur Verfügung gestellt werden. Wenn man mit Open Data in Kontakt kommt, handelt es sich dabei häufig um Daten von Verwaltungen (Open Governmental Data – Offene Verwaltungsdaten) und weniger um Daten von wirtschaftlichen Unternehmen, Privatpersonen oder weiteren Möglichkeiten. Wir befassen uns insbesondere mit derartigen Verwaltungsdaten, nehmen jedoch auch gerne weitere offene Daten hinzu – als Beispiel kann hier das OpenStreetMap-Projekt genannt werden.

Genauer gefasst, was nun offen im Sinne von offenen Daten bedeutet, hat dies – neben weiteren, wichtigen Informationen – die Open Knowledge Foundation im Open Data Handbook auf folgender Seite: http://opendatahandbook.org/guide/de/what-is-open-data/
Dort wird auf die Open Definition verwiesen, welche folgendes besagt:

offene Daten sind Daten, die von jedermann frei benutzt, weiterverwendet und geteilt werden können – die einzige Einschränkung betrifft die Verpflichtung zur Nennung des Urherbers“ (http://opendatahandbook.org/guide/de/what-is-open-data/).

Wir arbeiten mit offenen Daten insbesondere mit Bezug zu unserer Stadt Düsseldorf. Seit August 2018 gibt es ein eigenes Open Data Team in der Stadt und seit Dezember 2018 auch ein Open Data Portal für die Stadt Düsseldorf. Dort werden regelmäßig weitere Datensätze veröffentlicht, die für verschiedene Projekte verwendet werden. Die Daten an sich sind in aller Regel zunächst Rohdaten an sich; um Mehrwerte daraus zu schaffen, müssen diese verarbeitet, visualisiert, mit anderen Daten verbunden und in Beziehung gebracht und in neue Kontexte und Zusammenhänge gesetzt werden. Dies sind mögliche Aufgaben, mit denen wir uns im Open Knowledge Lab Düsseldorf befassen.