Open (Data) Denken

Unser Treffen im August war ganz dem Entstehen des neuen Open Data Portals in Düsseldorf gewidmet. Alice Wiegand, die neue Projektleiterin Open Data Düsseldorf, hat uns mit einer kurzen Präsentation auf eine kleine Reise durch ihren neue

Alice präsentiert Open Data in Düsseldorf

Alice präsentiert Open Data in Düsseldorf

n Alltag in der Stadtverwaltung mitgenommen. Ganz undigital aber sehr charmant hat sie ihre Präsentation mit Slogans und Hashtags auf DIN A4 ausgedruckt vorbereitet.

 

Hier kommt Alice!

Sie hat am 01.08.2017 in Düsseldorf angefangen. Somit ist für sie vieles neu: Neues Büro, neue Kollegen, neue Abläufe und noch ganz viel Unbekanntes.

In Meerbusch hat sie schon erfolgreich gezeigt, dass man Open Data einfach anfangen muss. Dort hat sie die Implementierung des Open Data Portals aktiv vorangebracht. Wie sie in Düsseldorf vorgehen möchte, hat sie uns schon verraten können:

  1. Das neue Open Data Portal der Stadt wird unter der URL opendata.duesseldorf.de abgerufen werden können (Ganz nach dem Vorbild in Bonn https://opendata.bonn.de/)
  2. Basieren wird das Portal auf DKAN
  3. Die ersten verfügbaren Daten werden sein: Wahldaten und Einwohnerstatistiken

Zudem steht auf dem Plan, einen direkten Ansprechpartner für das Open Data Portal zu benennen, so dass jeder weiß, an wen er sich bei Fragen und Anregungen wenden kann. Der Austausch mit anderen Kommunen, Datenbereitstellern und -nutzern soll im Vordergrund stehen. Eine Veranstaltung, die sich hierzu besonders anbietet ist zum Beispiel das OKNRW Barcamp in Wuppertal, das jedes Jahr im November stattfindet.

Open Data ist nur ein Pfeiler einer offenen Verwaltung, welche die Bürger und die ganze Stadt einbezieht. Da Open Data in der Stadtverwaltung Düsseldorf noch Neuland ist, hat Alice den Kontakt zur Community gesucht. Sie hat mit „Düsseldorf denkt Data“ auf den Punkt gebracht, was derzeit von ihr gefordert wird. Hingegen hat sie mit „Düsseldorf denkt Open“ ihr persönliches Ziel definiert.

Das ist Community

Gemeinsam mit dem OK Lab Düsseldorf wurden zwei Fragen an die Open Data Community vorbereitet, die das Interesse der Bürger und der Stadt in den Vordergrund rücken sollten. Zum einen: Welche offenen Daten sind für die Bürger/die Unternehmen/die Stadt interessant? Zum anderen: Wie kann die Stadt Düsseldorf die Open Data Community unterstützen?

In zwei Gruppen haben wir uns diesen Themen gewidmet und gemeinsam Ideen entwickelt. Dabei ist die Community alles andere als eine reine Coding-Gemeinschaft. Viel mehr haben sich Menschen aus verschiedenen Branchen und mit verschiedenen Fähigkeiten sowie Interessen zusammengefunden. Unternehmensberater, Entwickler, Studenten und auch Verwaltungsmitarbeiter um nur einige exemplarisch zu nennen. Zudem hatten wir Besuch aus Meerbusch und Dormagen mit dem Ziel einfach mal zu schauen, was denn in Düsseldorf so klappt. Und was hier gut ankommt, könnte vielleicht auch etwas für ihre Stadt sein. Bei den OK Labs sind alle mit Interesse an dem Thema herzlich willkommen. In nur kurzer Zeit sind viele Ansätze zusammengekommen, die im Plenum präsentiert und im Anschluss von Alice hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit kommentiert wurden. Alle Ergebnisse wurden gesichert und dienen auch in Zukunft als Ideenspeicher. Die Zusammenfassung der jeweiligen Ergebnisse sind als eigene Blog Posts dokumentiert:

Welche Daten brauchen wir in Düsseldorf?

Was kann die Stadt für die Coding-Community tun?

Die Community war begeistert von diesem Treffen. Die Nähe zur Stadtverwaltung motiviert und macht die Treffen spannend, da wir wirklich etwas bewirken können. So auch in den Kommentaren auf MeetUp zu lesen:

„War sehr positiv überrascht! Sehr gute Ideen – und vor allem eine Stadt Düsseldorf, die das Thema open data wirklich anzugehen gewillt scheint!“ by Ulf

„Sehr informativ und produktiv. Auf das der Verwaltungsvorstand Düsseldorf es genauso sieht und die Politik dann die Mittel dazu bereitstellt.“ By Frank

„Bekannte und neue Gesichter getroffen und einen bunten Strauß von Ideen, Anregungen und Wünschen mitgenommen. Super, das hat nicht nur Spaß gemacht, sondern war echt hilfreich.“ By Alice

Ziele verfolgen

Ende des Jahres soll opendata.duesseldorf.de online gehen. Natürlich wird hier zuerst auf leicht zu realisierende Projekte gesetzt. Die Fachgruppe Open Data ist im Amt für Statistik und Wahlen angesiedelt. Daher ist es auch naheliegend, dass Daten aus diesem Bereich als erstes in das neue Portal aufgenommen werden. Dennoch werden sich Alice und ihr Team (bisher bestehend aus nur einem weiteren Mitarbeiter) auch den großen Herausforderungen stellen.

Für uns als Open Data Community ist es wichtig, dass wir Zugriff auf Daten erhalten, mit denen wir arbeiten können. Wir wollen diese Daten visualisieren und der Bevölkerung verständlich machen und somit Mehrwerte schaffen oder auch vielleicht ein eigenes Start-Up basierend auf der Verarbeitung solcher Daten gründen. All dies geht nur, wenn Daten als offene, wiederverwendbare, und maschinenlesbare Ressource vorliegen. Daraus haben wir uns ein Ziel für das kommende OK Lab Treffen in Düsseldorf gesetzt: Gemeinsam wollen wir zusammentragen, welche offenen und frei zugänglichen Daten liegen denn bereits in irgendeiner Form vor? Gibt es Verwaltungen, Organisationen, Agenturen, Schulen, Ämter etc., die Daten auf ihren Webseiten zur Verfügung stellen? Gibt es andere Orte an denen wir Daten finden können? Existieren regionale Daten, die auf Düsseldorf referenzieren? Ihr habt schon Ideen im Kopf und könnt uns dabei helfen? Oder ihr wisst selber noch nicht was es gibt und interessiert euch dafür gemeinsam mit uns dieses Ziel zu verfolgen? Dann kommt gerne zum nächsten OK Lab Treffen am 19. Oktober 2017 in Düsseldorf im wunderschönen Factory Campus. Wir freuen uns auf euch!

Alle unsere Treffen werden auf MeetUp und hier auf unserer Homepage unter Termine bekannt gegeben.

 

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