Open Data – Ein gemeinsames Ziel!

Bei unserem Treffen im Juli haben wir wieder neue Gesichter begrüßen dürfen. Wieder mit dabei war die zukünftige Projektleiterin für Open Data in Düsseldorf. Sie gehört jetzt quasie schon zur Prominenz des OK Labs und wir freuen uns, dass sie sich die Zeit für diese Treffen nimmt.

Im Fokus des Treffens lag der Austausch zwischen den Anwesenden. Wir haben verschiedene Hintergründe, Fähigkeiten, und Wissen aus den Bereichen Wissenschaft, IT, eHealth, Verwaltung, und Beratung an einen Tisch bringen können. Gemein haben wir alle, dass wir uns für mehr Digitalisierung, Transparenz und Offene Daten einsetzen möchten. Dieses Engagement geht bei uns über die Grenzen von Düsseldorf hinaus.

Herausgestellt haben sich zwei Ziele

  1. Wir wollen Alice Wiegand (Projektleiterin Open Data Düsseldorf) bei der Etablierung von Open Data unterstützen. Es ist klar, dass es nicht von 0 auf 100 gehen kann bei der Öffnung von Daten. Was gebraucht wird, sind Vorreiter Verwaltungen und Vorreiter Nutzer von Offenen Daten. Welche Daten können Unternehmen, öffentliche oder gemeinnützige Einrichtung, Organisationen gebrauchen? Welche Daten könnten dabei helfen euer Start Up zu verwirklichen? Welche Daten könntet ihr nutzen, um sie in eine sinnvolle App für die Stadt zu packen? Teilt eure Ideen mit uns! Schreibt einen Kommentar auf einer unserer Social Media Seiten oder hier in unserem Blog. Ihr wollt lieber persönlich mit uns über eure Open Data Ideen reden? Gerne! Kommt einfach zu unserem nächsten Treffen! Unser MEET UP findet am 17. August 2017 von 19:00 bis 21:00 Uhr statt. Möglich ist es auch, dass ihr bei den Treffen potenzielle Mitstreiter für eure Projekte gewinnen könnt! Vorbeikommen lohnt sich!
  2. Das Thema Open Data muss in den Kommunen in ganz NRW verstärkt bekannt gemacht werden. Es gibt bereits viele Ideen und Vorreiter in NRW. In Düsseldorf wird auch ganz klar auf die Vernetzung zum Beispiel mit Köln gesetzt, die Bereits schon Open Data implementiert haben und ihre Erfahrungen gerne mit anderen Städte und Kommunen teilen. Die ITK Rheinland bietet zum Beispiel Informationsveranstaltungen zum Thema Open Data und Digitalisierung für Kommunen an. Die OK Labs in NRW (u.a. Bonn, Rheinland, Köln oder Münster) freuen sich über Besuch aus Verwaltung, da man hier konkret an Ideen zusammenarbeiten kann. Zudem gibt es ein BarCamp in NRW organisiert von OffeneKommunen.NRW. Dieses Barcamp ist dafür da Verwaltung, Politik, Bürger, Unternehmer, Wissenschaftler, Aktivisten und Interessierte zusammenzubringen. Der Austausch steht auch hier im Vordergrund. Was können wir voneinander Lernen und wie können wir uns bei der Entwicklung hin zu mehr Transparenz, Digitalisierung und Offenen Daten unterstützen. Eine Einladung zum Barcamp der OffenenKommenunen.NRW ist bereits online. Termin ist der 11.11. und 12.11.2017. Zudem nutzen die OK Labs in Deutschland das Barcamp als Überregionales Treffen. Alle interessierten sind auch hierzu herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich!

Ein wichtiger Aspekt in unsere Diskussion war zudem das Thema Datensicherheit, Kontrolle, Datenhoheit und Überwachung. Hier spiegelte sich unter anderem die Angst wieder, was passieren kann, wenn zu viele Daten online sind. Die Angst vor dem Verlust der Privatsphäre und dem gläsernen Bürger oder der gläsernen Stadt ist durchaus berechtigt, da wir heute noch nicht genau abschätzen können, wo uns die Reise der Transparenz hinführt. Sicher ist aber, dass IT Unternehmen, wie die ITK Rheinland viel Geld in die Sicherheit ihrer Systeme investieren. Sicherheit der privaten Daten und digitaler Systeme sind von höchster Priorität, um eine stabile und nachhaltige Verwaltung zu ermöglichen. Dennoch sollte die Angst vor dem Ungewissen nicht dazu führen, alle Daten hinter Schloss und Riegel zu halten oder in irgendwelchen Kellerräumen verstauben zu lassen. Beispiele für öffentlich Zugängliche Daten sind zum Beispiel Müllabfuhrzeiten, Fahrpläne, Bebauungspläne, etc. Es gibt viele Beispiele. Daten sind auch bereits in vielen Bereichen vorhanden nur in den falschen Formaten. Digitalisierung heißt auch Rohdaten nutzen und online stellen. Mit einer PDF lässt sich wenig anfangen. Wir brauchen Georeferenzen wenn es um Daten wie Bebauungspläne oder Müllabfuhrzeiten geht. Was passiert wann und wo?

Um den Weg zur Digitalisierung zu ebnen, braucht es auch an Internet- und Medienkompetenz. Software, Datenverarbeitung, und online Tools verändern sich stetig und stellen die Menschen vor neue Herausforderungen. Hier muss man mit Formaten des lebenslangen Lernens entgegnen. Wir müssen uns stetig Veränderungen und Neuerungen stellen. Ansonsten hinken wir weiter hinterher, wie es aktuell die Zeitschrift WIRED berichtet.

Unser nächstes MEET UP findet am 17. August 2017 von 19:00 bis 21:00 Uhr statt

 

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