Wie können wir als OK Lab neue und mehr Teilnehmer*innen erreichen?

In einer Session beim Bonner „Open South East Asia“ Workshop habe ich die Gelegenheit bekommen ein Problem in einer Runde zu diskutieren. Die Sessionleiterin Hong Phuc Dang wollte uns demonstrieren, wie einfach und effektiv man in der Community Lösungsansätze definieren kann.

Als Problem habe ich die aktuelle geringe Teilnehmerzahl beim letzten OK Lab Treffen in Düsseldorf genommen. Die Anzahl der Teilnehmer ist schwankend. Gerne würde ich mit dem OK Lab in Düsseldorf mehr Menschen für dieses Treffen begeistern und unsere Community wachsen sehen. In diesem kurzen Beitrag möchte ich die Ergebnisse aus der Session mit euch teilen.

Methodisch bin ich so vorgegangen, dass ich zuerst alle zum Brainstorming aufgerufen habe.

Meine Fragestellung: „Woran kann es liegen, dass wir so wenige Teilnehmer bei den Treffen haben?“

Ideen:

  • OK Labs sind zu technisch
  • Es wird befürchtet, dass nur Geeks dort sind
  • Man hat niemals etwas darüber gehört
  • Keiner weiß was OK Labs eigentlich sind
  • Es ist nicht klar welchen „Output“ diese Treffen generieren
  • Es gibt keine konkreten Bespiele
  • Gibt es einen Vorteil für mich persönlich teilzunehmen?
  • Warum sollte ich meine Zeit dort verbringen?
  • Zu lange Texte auf MeetUp
  • Keine Inforamtionen zu folgetreffen – Es wird immer nur kurzfristig geplant
  • Welchen Mehrwert bringen diese Treffen?

Auf der rechten Seite des Flip Chart haben wir dann Lösungen für die Probleme gesucht:

  • Wir müssen klarmachen, wer wir „persönlich“ sind – Wer sind die Menschen, die hinter dem OK Lab in Düsseldorf stehen?
  • Der Name OK Lab ist zu technisch und unklar – Open Knowledge sollte öfter ausgeschrieben verwendet werden und die Bedeutung immer wieder vermittelt werden
  • In Twitter ein Hashtag verwenden, der mehr Menschen anspricht zum Beispiel #openfreedom
  • Wir brauchen mehr Marketing
    • Konkrete Vorschläge sind, dass wir an Schulen bei Projektwochen mitwirken können, um Schüler zu motivieren bei OK Labs aktiv zu werden
    • Bei anderen MeetUps teilnehmen und Werbung für das OK Lab machen
  • Teilnehmer können sich die Erfahrung im OK Lab für ihren Lebenslauf zu Nutze machen, indem sie Verantwortung für ein eigenes Projekt übernehmen oder eine bestimmte Aufgabe innerhalb des Projekts übernehmen (zum Beispiel Marketing oder Design)
  • Volunteering – Auch immer sehr angesehen als Punkt im Lebenslauf
  • Insbesondere für junge Programmierer kann sich die Zusammenarbeit in einem GitHub auch positiv für die eigene Karriere entwickeln. Zum einen sieht das der zukünftige Arbeitgeber und man hat selbst schon Erfahrung in Teamarbeit sammeln können.
  • Insbesondere „Nicht-Coder“ in Marketing und Ansprachen als erstes nennen und konkretisieren, welche Aufgabe wir gerade für sie haben oder wobei wir deren Hilfe brauchen.

 

Das sind soweit die Ergebnisse aus einer Session gewesen, in der wir 10 Minuten Zeit für Brainstorming und 10 Minuten für die Solutions hatten. Einiges davon können wir sicherlich für unsere Arbeit übernehmen. Interessant ist natürlich zu sehen, wieviel wir in dieser kurzen Zeit zusammengetragen haben. Und genau das ist auch ein weiterer Anreiz Teil der OK Lab Community zu werden, da man bei den Treffen auch jederzeit ein Anliegen vorbringen kann und dieses mit den Leuten vor Ort reflektieren und diskutieren kann.

 

Ich freue mich über euer Feedback dazu und eventuelle weitere Ideen – gerne als Kommentar zu diesem Post oder via Twitter an @codefordus.

 

Oder kommt einfach bei unserem nächsten Treffen vorbei: https://www.meetup.com/OK-Lab-Dusseldorf/

5+1 gute Gründe für OK Labs haben wir euch schon in einem älteren Beitrag zusammengefasst.

Wir freuen uns auf euch!

 

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