Warum habe ich mir das angetan? Hab ich nicht schon genug zu tun? Ganz bestimmt wird mir nicht so schnell langweilig. Trotzdem habe ich mich zusammen mit Christian und Phil im Februar entschlossen, das OK Lab Düsseldorf ins Leben zu rufen. Warum?

  1. Düsseldorf soll mitziehen.
    Ich bin Düsseldorfer. Und was schmerzt mehr, als wenn man feststellt, dass Köln ein cooles Format hat, in dem echte Beteiligung gefördert wird und so ein Angebot entsteht, bei dem man nicht nur die üblichen Politprofis auf der Matte hat. Also war klar: Düsseldorf braucht auch ein OK Lab.
  2. Ich generiere Daten. Ich will was davon haben.
    Nicht erst seit den Snowden-Enthüllungen ist wohl jedem klar. Wenn du lebst, dich in einer Gesellschaft bewegst, einkaufst, ÖPNV nutzt…, dann generierst du Daten. Das Handy habe ich vergessen. Wunderbare Bewegungsdaten. Da ist sicher vieles nicht gut, nicht richtig und  vor allem auch nicht notwendig. Sicher ist aber eines: wenn ich mit meinen Daten schon zu einem Daten-Ozean beitrage, dann will ich wenigstens was davon haben.
    Die OK Labs kümmern sich genau darum. Wir überlegen uns, wie wir mit intelligenten digitalen Lösungen das Leben in unserer Stadt vereinfachen und besser machen können. Selbstverständlich mit digitalen Lösungen auf Basis offener Daten.
  3. Ich möchte mitbestimmen, wohin die Reise geht.
    Wenn wir alle Entscheidungen, wo wie welche Beteiligungen laufen, den Verwaltungen überlassen, dann kommen dabei ganz „lustige“ Ergebnisse raus. Klassiker sind Bürgerbeteiligungsverfahren, bei denen zum Beispiel ein Bebauungsplan während der Bürozeiten des Rathauses in einem Nebenraum ausliegen. Gut, kann ja Urlaub nehmen. Klingt aber nicht danach, als wollte jemand, dass den Plan viele finden. Macht man das selbe Verfahren online, braucht keine Mitarbeitende und kein Mitarbeitender länger im Büro bleiben. Trotzdem können alle, die es interessiert, leicht den Plan einsehen.
  4. Ich möchte bessere Lösungen.
    Es ist doch ein Märchen, dass Düsseldorfer (und nicht nur die) bequem am liebsten alles der Verwaltung überlassen und nicht selber Verantwortung übernehmen. Klar sollte eine Stadt nicht Bäume pflanzen in der Hoffnung, irgendwer wird die schon gießen, wenn es im Sommer richtig heiß wird. Genauso klar ist aber auch, wenn wir beim Baum bleiben: Sommertag für Sommertag füllen viele Düsseldorfer ihre Gießkannen und sorgen dafür, dass die jungen Bäume den Sommer überstehen.
  5. Ich bin Experte meines Lebens. Das will ich einbringen.
    Wenn es nur einen Menschen gibt, der genau weiß, welche Wege ich wann wie zurücklege, dann bin ich das. Wenn es einen gibt, der davon profitiert, wenn ich diese Wege möglichst bequem und gut angebunden zurücklegen kann, dann bin ich das. – Geschenkt: meine bessere Laune hilft auch meinen Mitmenschen… Bedeutet: wenn ich mich beteilige, dann habe ich was davon. Klar, erstmal Arbeit, aber dann auch auch die Resultate.

Auch ja, und einen guten Grund gibt’s auch noch, sich im OK Lab zu beteiligen. Man trifft nette, interessante, motivierte und lustige Frauen und Männer, kann eine gute Zeit haben und gemeinsam die Erfolge feiern. Das macht dann auch richtig Spaß!

5+1 gute Gründe für OK Labs

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